Energiewende – Erneuerbare Energien

Fukushima liegt gerade 5 Jahre zurück, aber das Ausmaß der Katastrophe scheint in Vergessenheit zu geraten. Dabei lauern die Gefahren eines neuerlichen Atomunfalls vor unserer Haustür. Die gehäuften Störfälle der belgischen Atommeiler Tihange und Doel sowie der französischen Atomkraftwerks Cattenom sind Grund genug, für den endgültigen Atomausstieg zu kämpfen und die Abschaltung dieser Kraftwerke zu erstreiten. Wer hält an diesem Kurs eisern fest: Nur B90/Die Grünen.

Auf dem jüngsten Welt-Klimagipfel in Paris wurden die Auswirkungen des Klimawandels einvernehmlich festgestellt und „die Reduzierung der klima-schädlichen Gase beschlos-sen, um die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen, womöglich gar auf 1,5 Grad.“

Dazu sind auch wir gefordert, dieses Ziel zu erreichen.

Das bedeutet , daß die Energiewende nicht ins Stocken geraten darf.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist dafür unerlässlich und dazu gehören Sonne, Wind und Wasser. Eine wichtige Säule davon ist die Windkraft und diese ist regional soweit auszubauen, daß die autarke regionale Energieversorgung im Verbund mit den anderen Erneuerbaren sichergestellt ist.

 

 

Deshalb unterstützen wir die Entscheidungen der Gemeinden für den Bau von Windkraftanlagen in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Die von Bürgerinitiativen gegen den Bau von Windkraftanlagen immer wieder vorgebrachten Argumente sind bisher immer durch geänderte Gesetzliche Rahmenbedingungen ad absurdum geführt oder durch Gutachten widerlegt worden.

Neuerdings wird gerne die Auswirkung des Infraschalls angeführt. Auch dazu gibt es das Gutachten des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und des Bayerisches Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Zitat: Die „Machbarkeitsstudie zur Wirkung von Infraschall“ des Umweltbundesamtes (2014) stellte fest: „Für eine negative Auswirkung von Infraschall unterhalb der Wahrneh-mungsschwelle konnten bislang keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse gefunden werden, auch wenn zahlreiche Forschungsbeiträge entsprechende Hypothesen postulieren.“

Auch die gerne angeführten negativen Auswirkungen auf den Tourismus sind durch nichts belegt.

Der Nachbarlandkreis Cochem-Zell (COC) gilt als Energieautarker Kreis und hatte mit Stand Jahr 2014 65 Windkraftanlagen im Kreisgebiet. Die offiziellen Statistiken des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz zum Tourismus belegen keine negative Auswirkung auf den Tourismus im Kreis COC, die Entwicklung der Übernachtungszahlen mittel- wie langfristig sind sogar besser als im Kreis Ahrweiler.

windkraftAlso warum wollen wir nicht auch im Kreis Ahrweiler und in der Verbandsgemeinde Brohltal den Ausbau der Windenergie voranbringen. B90/die Grünen bleiben sich treu und stehen für den Energiemix der Erneuerbaren und eine energieautarke Region.

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