Grüne sehen positive Entwicklung in der Grafschaft

Aufgrund des Antrages der Grünen im Gemeinderat Grafschaft vom 24. Februar wurde im Rahmen einer Bauausschusssitzung vom 19. Mai ein Konzept zur Nutzung von Grünschnitt in der Gemeinde Grafschaft vorgestellt. „Ich freue mich, welche Akzeptanz auf einmal in der Grafschaft solche grüne Themen haben“, so Mathias Heeb, Fraktionsvorsitzender der Grünen. In der Studie wurde neben Einsparungen im Bereich des fossilen Brennstoffs Gas auch eine 50-Prozent-Einsparung von Kohlendioxid prognostiziert. Es wurde überlegt, die vier Gebäude in Ringen (Kindergarten, Schule, Turnhalle und Dorfgemeinschaftshaus) zentral mit Wärme zu versorgen und dies vorrangig mit „Abfällen“ aus der Grafschaft. Neben den Grünen kam auch großer Zuspruch aus den Reihen von FWG und SPD.

Die Grünen sehen hier die Gemeinde Grafschaft auf dem richtigen Weg, die Energiefragen in der Zukunft zu lösen. In einem weiteren Antrag der Grünen wird ja auch eine Konzeptstudie erstellt werden, sofern der Ausschuss zustimmt, die ein Gesamtbild der Möglichkeiten in der Grafschaft aufzeigt über die Nutzung der erneuerbaren Energien. „Man muss sich im Moment nur wundern, welche Dynamik in die Energiefrage gekommen ist. Viele Kommunen und auch der Kreis Ahrweiler machen sich auf den Weg die erneuerbaren Energien nach Vorne zu bringen.“ so Heeb.

In der Frage der Energien geht es den Grünen auch mittelfristig um die Möglichkeiten der Kosteneinsparung und auch um die Erhöhung der Einnahmen von Steuern und Erträgen für die Kommune. Dies geht unter anderem auch mit den Erneuerbaren in Form von Sonne und Wind. Sorge bereitet den Grünen allerdings die Politik der CDU, die Gelder eher in Projekte investiert, die nun mal erst ernorme Kosten verursachen. „Auch wegen des Themas Nachhaltigkeit, Haushaltskonsolidierung und Klimaschutz braucht es in der  starke Grüne. Die Kritik der CDU an uns im Zusammenhang mit dem Sportlerheim Vettelhoven zeugt von großer Unsicherheit – für was braucht es noch die CDU in der Grafschaft, außer für einzelne Projekte zum Wohl von gewissen Mitgliedern der CDU“, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Zu behaupten, nur die CDU sei Freund des Sportes, ist an den Haaren herbeigezogen und unsachlich. Aber die Angst der CDU vor den Grünen ist ja auch berechtigt, verliert diese doch eine Wahl nach der anderen. Die hektische Themensuche der CDU auf einmal in den Fragen der Energie macht vieles deutlich. Bleibt abzuwarten, wie sie sich in den Fragen rund um Energien verhalten, ob sie wirklich den Ausstieg aus Atom und den Weg zu den Erneuerbaren wollen“, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Mathias Heeb.

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