Remagen

Kommunalwahl 2024FraktionOrtsverband

Unsere Themen für Remagen

Für ein lebenswerten Remagen auch in Zukunft – Grüne Positionen zur Kommunalwahl 2024

Unsere Position: L(i)ebenswertes Remagen – Ortskerne stärken und die Stadt zukunftsfähig machen
Was wir bereits erreicht haben:
  • Remagen ist seit 2021 als eine von etwa 20 beteiligten Städten und Kulturdenkmälern wichtiger Bestandteil des Weltkulturerbes „Niedergermanischer Limes“. In diesem Zusammenhang wurde ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erstellt, welches für den Bereich des Weltkulturerbes viele Vorschläge zur weiteren Entwicklung macht. Diese können in den nächsten Jahren mit viel Bundesförderung umgesetzt werden.
  • Remagen ist auch Teil der LEADER Region Unterer Mittelrhein. Aus dem Fördertopf wird z.B. bürgerschaftliches Engagement in den Bereichen Soziales, Kultur oder Natur von der EU gefördert.
  • Die Stärkung der Ortsteile ist uns wichtig, stand aber in den letzten Jahren nicht immer an erster Stelle auf der Stadtratsagenda.
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Das Einzelhandelskonzept der Stadt soll regelmäßig an die Entwicklung angepasst und die Ortsteile stärker berücksichtigt werden. Optionen zur Nahversorgung sollten in allen Ortsteilen gerade für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger bestehen, Angebote für Cafés und Restaurants in allen Ortsteilen gefördert werden.
  • In der Innenstadt kann durch die Kombination von Supermarkt und Wohnen z.B. auf dem „alten Postgelände“ an der Jahnstraße die Nahversorgung verbessert und gleichzeitig dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden.
  • Kulturelle Veranstaltungen sollen dezentral geplant und durchgeführt werden.
  • Vor allem für die historischen Zentren von Unkelbach, Oberwinter und Remagen („Historisches Dreieck“) möchten wir mit Bundesförderung sogenannte „Quartierkonzepte“ erarbeiten lassen. Diese sollen als Grundlage dienen für die nachhaltige Nutzung insbesondere des Altbestandes an Wohnungen. Junge Familien können so mit Förderung durch Bund und Land Wohnungen übernehmen und umweltfreundlich modernisieren.
  • Mit einem Gemeinwohlkonzept können verschiedene Aspekte einer lebenswerten und nachhaltige Stadtentwicklung zusammengebracht und messbar gemacht werden. Wir wollen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zusammenbringen, um die Gemeinwohlbilanz für Remagen (weiter-)zu entwickeln.
  • Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept soll sozial verträglich umgesetzt werden. Insbesondere Straßen- und Platzumgestaltungen müssen sich auf das Notwendige beschränken, weitere finanzielle Belastungen für die Anwohner*innen sind zu minimieren.
  • Gleichzeitig ist eine attraktive Gestaltung von Plätzen in den verschiedenen Ortsteilen, die als Treffpunkte zum Austausch untereinander genutzt werden können, sehr wichtig. Auch mit geringen Mitteln können Sauberkeit, Lärmreduktion und Begrünung umgesetzt werden.
  • Eine inhaltliche Begleitung des Neubaus der hochmodernen Kläranlage für das Untere Ahrtal auf Remagener Stadtgebiet soll im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern erfolgen.
Unsere Position: Das Mobiltätskonzept „mit Sicherheit“ umsetzen
Was wir bereits erreicht haben:
  • Für Remagen wurde ein Mobilitätskonzept erarbeitet, das zu einer Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer*innen (Fußgänger, Kraftfahrzeuge, Radfahrer) führen soll. Zur Umsetzung gehört z.B. die Einrichtung von Tempo-30-Zonen sowie die Übernahme der Kontrolle des fahrenden Verkehrs in kommunaler Hand. Die dafür erforderliche Technik wird gerade beschafft, ein Zweckverband zur Durchführung wurde mit der Stadt Bad Breisig gegründet. Noch in diesem Jahr kann es losgehen.
  • Die Einrichtung einer Querungshilfe auf der B9 im Bereich des Remagener Bahnhofs wurde durch den Landesmobilitätsbetrieb angekündigt – nach 20 Jahren hartnäckigen Bohrens der Grünen-Fraktion.
  • Es wurde für ganz Remagen ein Radwege-Konzept erstellt. Schüler*innen, die aus Remagen zum Rheingymnasium in Sinzig fahren, können auf unseren Antrag hin endlich auf einem befestigten Weg fahren. Die Stadt arbeitet auch weiter an einer besseren Anbindung der Höhenorte an den Rheinradweg. Mit dem Ausbau des Wirtschaftswegs hinter dem Feuerwehrhaus in Oedingen wird hier bereits ein erster Schritt getan. Es bleibt jedoch noch viel zu tun, um die übrigen Verbindungsstrecken für Radfahrer*innen sicher zu gestalten.
  • Durch die Teilnahme am jährlichen „Stadtradeln“ und der Anschaffung von Diensträdern trägt die Stadt aktiv zur Verkehrswende bei.
  • Mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur für die e-Mobilität (Autos wie Fahrräder) wurde begonnen und sie wird weiter ausgebaut. Die Stadt unterstützt die aus der aus der Bürgerschaft kommende Initiative zum Car-Sharing und stellt zwei Parkplätze mit Ladestation zur Verfügung.
  • Remagen ist auf unseren Antrag hin Mitglied der „Initiative gegen Bahnlärm“ geworden. Der RE 5 hält wieder im Bahnhof Oberwinter. In Kürze werden dort moderne Fahrradabstellanlagen eingerichtet. Bessere Anschlüsse an die Regionalzüge und Wartehäuschen sowohl am Bahnhof als auch entlang der Strecke der Buslinie 841 machen die Nutzung des ÖPNV im Remagener Norden leichter und angenehmer.
Was wir 2024-2029 Im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Sicherere Schulwege durch gute Beleuchtung und ausreichende Zebrastreifen.
  • Entschärfung der Verkehrssituation an den Kitas und Schulen durch gezielte Geschwindigkeitskontrollen sowie die Kontrolle von bestehenden Halteverboten.
  • Vorantreiben der Fußgänger und Fahrradbrücke über den Rhein.
  • Umsetzung des Fahrradwegekonzepts in allen Ortsteilen, sichere Fahrradverbindungen an neuralgischen Punkten wie der Straße von Unkelbach nach Bandorf oder der B9 in Remagen sowie eine schnelle Bahnverbindung nach Bonn.
  • Ausweitung von Tempo-30-Zonen in allen Ortsteilen zur Reduzierung von Unfallrisiken und von CO2.
  • Seniorenbus zu einem Citybus für das gesamte Stadtgebiet (Kernstadt und Ortsteile) erweitern, werben für einen Kleinbus beim Kreis, der in Remagen „die Runde“ zwischen Wohngebieten und z.B. Verbrauchermärkten macht.
  • Integration von neuen Verkehrsmitteln ins Mobilitätskonzept, wie z.B. Eingliederung von E-Rollern oder Abstellplätze für E-Bikes.
  • Straßenausbau für alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichberechtigt und sozial verträglich gestalten, auch beim B9 Ausbau!
  • Barrierefreiheit bei Fußwegen weiter ausbauen und auch bei Baustellen zukünftig zwingend berücksichtigen.
  • Wir unterstützen weitere Projekte zur gemeinsamen Nutzung von Verkehrsmitteln, wie z.B. das neue E-Bike Verleihsystem des Landkreises.
Und über das Mobilitätskonzept hinaus:
  • Durch den beidseitigen Ausbau der Bahnstrecken längs des Rheins zwischen 2026-2028 wird Remagen von erhöhtem Bahnverkehr und Lärm betroffen sein, gleichzeitig wird der Bahnverkehr baustellenbedingt eingeschränkt sein. Wir setzen uns für einen bestmöglichen Schutz der Anwohner*innen und eine gute Anbindung an das Schienennetz auch während der Bauarbeiten ein.
  • Gerade nachts sind viele niedrige Überflüge über Remagen von und nach Köln/Bonn zu beobachten und vor allen zu hören. Wir setzen uns für einen Landesgrenzen- übergreifenden Schutz vor Fluglärm ein.
Unsere Position: Wir sind EINE Gesellschaft und setzen uns gemeinsam dafür ein
Was wir bereits erreicht haben:
  • In der Verwaltung wurde eine Ansprechpartnerin für das Ehrenamt benannt. Eine weitere Kraft wird dieses Jahr hinzukommen, um die Arbeit von Vereinen und Initiativen zu unterstützen.
  • Der Lokale Aktionsplan (LAP) zur Stärkung der Demokratie, des sozialen Miteinanders und der Integrationsförderung wird weiter fortgesetzt.
  • Remagen wurde zur „Fair-Trade-Stadt“. Die Grünen unterstützen diese Initiative und begleiten sie politisch und bei der praktischen Umsetzung.
  • Das Rathaus wird derzeit barrierefrei ausgebaut, die Verwaltung und auch die Gremiensitzungen werden ab Ende 2024 barrierefrei zugänglich sein.
  • Durch frühzeitige Veranstaltungen werden die Bürger*innen besser in größere Maßnahmen eingebunden, wie z.B. bei dem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ oder bei der Planung der neuen Kläranlage.
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Die vielfältige Vereinslandschaft in Remagen bietet viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und so aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben. Wer mitgestalten kann, stärkt die Demokratie. Wir setzen uns für eine weitere Förderung des Ehrenamtes und den Erhalt der Vereinsvielfalt ein.
  • Unsere Feuerwehren sollen weiter gefördert und unterstützt werden. Wo möglich und sinnvoll in Kooperation mit anderen Kommunen, wie z.B. bei Anschaffung einer teuren Leiter gemeinsam mit Sinzig. Ein hauptamtlicher Gerätewart konnte hierfür bereits eingestellt werden.
  • Die Integration von MigrantInnen muss finanziell und personell weiter unterstützt werden. Vereine, die Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gezielt einbeziehen (z.B. bei Sportangeboten), sollen dabei Unterstützung erhalten. Fördermöglichkeiten für den Sprachunterricht für Erwachsene müssen zügig geprüft und Maßnahmen so schnell es geht umgesetzt werden.
  • Nachhaltige Bildungsmöglichkeiten für Jung und Alt vor Ort sind wichtig, Kita- und Grundschulplätze sollen vorausschauend und bedarfsgerecht geplant werden. Über die in die Kreisvolkshochschule integrierte Remagener VHS bleibt ein Bildungsangebot für alle Generationen vor Ort erhalten.
  • Die Stadt muss Vorreiter bei Barrierefreiheit sein: auf den Wegen, bei Veranstaltungen und auf der Homepage.
Unsere Position: Mit dem Klimaschutzkonzept lokal vor Ort handeln
Was wir bereits erreicht haben:
  • Ein Klimaschutzkonzept wurde 2021 verabschiedet. Darin wird für Remagen der Weg zur Klimaneutralität bis 2045 beschrieben. Um die Umsetzung durch das Land und andere Kommunen zu flankieren, ist Remagen dem „Kommunalen Klimapakt“ des Landes beigetreten, mit dem das Ziel sogar schon 2040 erreicht werden soll.
  • Erste Maßnahmen zur Umsetzung sind z.B. die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den Bauhof und die Stadtverwaltung oder die schrittweise energetische Sanierung von städtischen Gebäuden und deren Ausstattung mit Photovoltaik. Die gesamte Beleuchtung wurde auf energiesparende Systeme umgestellt (Stromeinsparung über 80%).
  • Durch eine Sonderfinanzierung des Landes können zahlreiche Einzelmaßnahmen wie der Wechsel zu LED-Lampen auf Sportplätzen und Straßen, die Förderung von Lastenfahrrädern und Begrünungen von öffentlichen Plätzen und Fassaden durchgeführt werden.
  • Eine Wärmeplanung wird in diesem Jahr für Remagen begonnen.
  • Bereits im April 2024 hat der Remagener Stadtrat beschlossen, mit unserer Nachbarstadt Sinzig ein gemeinsames Stadtwerk zu gründen, um die Trinkwasserversorgung (bei Beibehaltung der eigenen Quellen) und die Abwasserentsorgung zu straffen und in lokaler Hand zu belassen
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Weiterführung des Klimaschutzkonzeptes und Erreichen des Ziels der Treibhausgasneutralität im Jahre 2040 aus dem „Kommunalen Klimapakt“. Dazu setzen wir setzen uns ein für:
  • reinen schnellen Einstieg in die eigene Energieversorgung nach bereits erfolgter Übernahme des Stromleitungsnetzes gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden. Hierzu gehören Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Betreibergenossenschaft, um unsere Energieversorgung bezahlbar, planbar und klimaneutral für derzeitige und nachfolgende Generationen zu machen;
  • die Entwicklung von Quartierskonzepten mit Nah- oder Fernwärmeversorgung;
  • den Bau von Windkraftanlagen auf dem Stadtgebiet, die in Bürgerhand betrieben werden, um die Einkünfte aus der Stromerzeugung in der Stadt zu halten;
  • die Förderung der Etablierung von Solarzellen auf Gebäuden und Freiflächen ggf. durch steuerliche Anreize für Gewerbetreibende;
  • das Experimentieren mit weiteren innovativen Energieerzeugungsansätzen wie z.B. Wärmetauschern am Rheinufer oder im Vorfluter der geplanten neuen Kläranlage;
  • die Versorgung von vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiffen am Rheinufer mit sauberem Landstrom anstelle von Strom aus schiffseigenen Schweröl-Dieselmotoren.
Wir werden das geplanten Klimaanpassungskonzept kritisch begleiten und Ideen einbringen wie wir uns in Remagen z.B. auf heißere Sommer (durch mehr Bäume, Beschattung) oder Starkregenereignisse (Entsiegelung von Flächen, Hochwasserschutz) einstellen können.
Unsere Position: Kinder, Jugend und Familie im Blick
Was wir bereits erreicht haben:
  • Wir haben den städtischen Ausschuss für „Jugend, Familie und Soziales“ reaktiviert und bringen auch weiterhin wichtige Themen ein.
  • Die Initiative SONA („Leben und Älter werden in Remagen“) wurde fortgesetzt und durch das Projekt „Engagierte Stadt“ ergänzt. Der Seniorenbus ist ein fest etablierter Beitrag für die Mobilität unserer Senior*innen.
  • Auf Antrag der Grünen im Sozialausschuss hin wurde das öffentliche „Wohnzimmer“ R(h)einkommen eingerichtet als Begegnungsstätte nicht nur für Senior*innen.
  • Im neu eingerichteten Jugendbeirat können junge Menschen nun konstruktiv ihre Interessen einbringen.
  • Zusammen mit den anderen Fraktionen haben wir für eine langfristige und flexible Lösung bei den Kinderbetreuungsstätten gesorgt. Auch wenn einmal der Bedarf sinken wird, können die Einrichtungen z.B. für andere soziale Zwecke genutzt werden.
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Unsere Sozialverwaltung ist bereits sehr bürgerfreundlich aufgestellt. Wir sollten uns trotzdem bemühen, bei Modellvorhaben mitzumachen, die dazu beitragen, dass niemand – auch nicht unbeabsichtigt – „zurückgelassen“ wird.
  • Die Selbstverpflichtung aller Parteien in Remagen, dass Listen für Stadtrat und Ortsbeiräte paritätisch mit Frauen und Männern zu besetzten.
  • „Wohnen“ als elementares Grundrecht für jeden gewährleisten, d.h. bezahlbares Wohnen für Familien, für Studierende, für Alte und Mehrgenerationen Projekte. Dies kann umgesetzt werden durch die Förderung von Kommunalem Sozialen Wohnungsbau. Dieser ist machbar, auch ohne weitere Verschuldung der Stadt.
  • Ein Frauenhaus in Remagen einzurichten, denn Frauen in Notsituationen sind besonders vulnerabel.
  • Die Sanierung des Schwimmbades vorantreiben: Das Freibad ist gerade für sozial schwächere Familien ein wichtiger Ort zur Freizeitgestaltung im Sommer. Es ermöglicht vielen Kindern und Jugendlichen, schwimmen zu lernen. Mit der zugesagten Bundesförderung rückt die Badsanierung in greifbare Nähe.
  • Die dezentrale Jugendarbeit in allen Ortsteilen auch weiterhin durch attraktive Angebote gewährleisten. Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich treffen können. Der Jugendbahnhof in Remagen ist ein gutes Beispiel, vergleichbare Orte braucht es auch in den Ortsteilen.
Unsere Position: Nachhaltige Wirtschaft und Innovation fördern
Was wir bereits erreicht haben:
  • Einer gemeinsamen Initiative von Grünen und CDU in den 1990er Jahren ist es zu verdanken, dass sich im Gewerbegebiet nur solche Firmen ansiedeln können, die auch in Remagen Gewerbesteuern bezahlen. Diese Steuer ermöglicht es uns, unter anderem unser schönes Schwimmbad zu betreiben.
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Als ländliche Kommune können wir stolz auf unsere florierende Wirtschaft sein und wollen diese klimaneutral und fit für die Zukunft machen.
  • Für Gewerbe ist sichere, preiswerte und klimaneutrale Energie wichtig, um nachhaltig im Wettbewerb bestehen und verlässliche Investitionen tätigen zu können. Wir möchten die Remagener Wirtschaftsakteure eng in die kommunale Wärmeplanung als auch beim Ausbau von Solar und Windenergie einbeziehen, um gemeinsam die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu sichern.
  • Einige der 1.500 Mitarbeiter*innen im Gewerbepark Süd fahren täglich mit der Autofähre über den Rhein, um an ihre Arbeitsplätze zu gelangen. Auch aus dem Grund setzen wir uns für den Bau der Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Unkel und Remagen ein, damit Arbeitsmobilität klimaneutral und flexibel werden kann.
  • Mit dem Rhein-Ahr Campus, dem Gewerbegebiet und den Optionen zur Heimarbeit ist Remagen als Standort für junge Menschen zunehmend attraktiv. Uns ist bewusst, dass wir neue Ideen brauchen, um die vielen Ziele für Remagen umzusetzen. Deshalb möchten wir Anreize schaffen, dass neue Ideen auch in tragfähigen Geschäftsmodellen und Firmengründungen von jungen Menschen umgesetzt werden können. Die Stadt kann dabei unterstützen, indem sie zu geförderten Beratungsangeboten und Finanzierungsmöglichkeiten informiert und Kooperationen mit bestehenden Unternehmen unterstützt.
Unsere Position: Für nachhaltigen Tourismus und ein lebendiges Kulturangebot
Was wir bereits erreicht haben:
  • Die Errichtung einer Fahrrad- und Fußgängerbrücke zwischen Remagen und Erpel wird ernsthaft vorangetrieben, nach einer positiven Machbarkeitsstudie wird nun nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht.
  • Das Friedensmuseum bleibt ein touristischer Hotspot in Remagen mit steigenden Besucher*innenzahlen. Dank großen ehrenamtlichen Engagements wurde der Betrieb gesichert und im Rahmen der Möglichkeiten an moderne Standards angepasst. Auf unseren Antrag wurde das Museum Mitglied in der „Liberation Route Europe“ (www.liberationroute.de), was eine Einbindung in die internationale Gedenk- und Friedenskultur Europas ermöglicht.
  • Der sanfte Tourismus (Wandern und Radfahren) wird durch konkrete Maßnahmen (bessere Kennzeichnung der Wege, Radabstellplätze, Stadtführungen etc.) gefördert und macht Remagen auch als Ausflugsziel und Urlaubsort attraktiver.
  • Die Rheinfähre Kripp verbindet gesichert die beiden Rheinufer und ermöglicht den Remagener*innen auch den Zugang zum rechtsrheinischen Bahnhof. Ergänzend bringt die „Nixe“ alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, zur anderen Rheinseite, was besonders in den Sommermonaten gerne von Ausflüglern genutzt wird. Den Erhalt beider Rheinfähren – und zwar nicht nur der gewinnträchtigen Autofähre – unterstützen wir seit langem.
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Weitere Modernisierung des Friedensmuseums unterstützen, besonders für jüngere Zielgruppen als Ort aktiver Friedens- und Demokratie Kultur, dazu das Einwerben von Fördergeldern.
  • Erhaltung und Aufwertung des romanischen Pfarrhoftors in Remagen als wichtigstes Zeugnis mittelalterlicher Steinmetzkunst zwischen Mainz und Köln.
  • Bessere Vernetzung der Sehenswürdigkeiten in allen Ortsteilen umsetzen, um Tourist*innen auch dorthin zu bringen.
  • Konkrete Konzepte erarbeiten, um vom bevorstehenden Titel „Weltkulturerbe niedergermanischer Limes“ zu profitieren. Dabei spielt die Einbindung des geplanten Besucher*innenzentrums in den Ort eine wichtige Rolle.
  • Eine bessere Vernetzung der touristischen Aktivitäten und der Werbung mit den anderen Gemeinden der Region anstreben, auch über die Landesgrenze nach NRW hinweg.
  • Berücksichtigung von Remagener Hotels bei der Vermittlung an Messebesucher*innen in Köln.
Unsere Position: Mehr Einsatz für den Naturschutz
Was wir bereits erreicht haben:
  • Sich für Naturschutz einzusetzen, bedeutet auch, sich gegen den „Flächenfraß“ (d.h. immer neue Baugebiete auf vormals grünem Acker) zu wenden und Maßnahmen gerade in wertvollen Naturgebieten zu verhindern.
  • Wir engagieren uns deshalb weiter gegen die Erschließung des Neubaugebietes im „Alten Garten“ in Unkelbach in einem Schutzgebiet für Flora und Fauna und in einem sensiblen Bereich für den Hochwasserschutz bei Starkregenereignissen. Dabei gibt uns die Gesetzeslage zunehmend recht und macht eine Bebauung immer unwahrscheinlicher.
  • Gegen eine Bebauung am Humboldt-Turm in Rolandswerth haben wir uns vergeblich eingesetzt. Der massive Eingriff in die Natur wurde durch den Stadtrat mehrheitlich genehmigt. Wir beobachten nun kritisch die Bautätigkeiten und kontrollieren so die Einhaltung der Auflagen zu Baurecht und Naturschutz.
  • Jährlich wird zudem auf unsere Initiative hin im Stadtrat nach dem Zustand von ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für frühere Bauvorhaben gefragt und es werden ggf. Nachbesserungen eingefordert.
  • Nach den mehrmaligen Überflutungen durch Starkregen in Unkelbach haben wir uns sehr für die Entwicklung eines Konzeptes zum angepassten Schutz eingesetzt. Die umfangreichen Gutachten ergaben, dass es keine machbare „Komplett“-Lösung gibt. Ein Schutz kann nur aus vielen kleinen Maßnahmen bestehen, von Objektschutz, guter Wartung der bestehenden Anlagen, über naturnahe Wald- und Landwirtschaft bis zu guten Frühwarnsystemen.
  • Wir konnten dabei erreichen, dass sinnvolle private Schutzmaßnahmen von der Stadt bezuschusst wurden und auch weiter werden.
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Weiteren „Flächenfraß“ stoppen: Unter dem Strich keine weitere Versiegelung zusätzlicher Naturflächen mehr, dagegen Ortskerne aufwerten z.B. beim Ersatz bisheriger Bebauung.
  • Bauliche Eingriffe in Schutzgebiete für Flora und Fauna stoppen (sog. FFH Gebiete).
  • Den städtischen Wald an den Klimawandel anpassen, Waldflächen schützen und natürliche Waldverjüngung zulassen.
  • Naturnahe Bodennutzung als Beitrag zum Starkregenschutz.
  • Das Projekt „Naherholungsgebiet Kirres/Reisberg“ mit neuen Baumalleen fortführen.
  • Streuobstwiesen, Feldraine und Blumenwiesen erhalten, das Anlegen von zusätzlichen Rückzugszonen für Tiere und Pflanzen unterstützen.
  • Eine Förderung von Fassadenbegrünung ermöglichen.
Unsere Position: Eine starke Stadtverwaltung mit nachhaltigem Haushalt
Was wir bereits erreicht haben:
  • In der Stadtverwaltung fand ein Generationenwechsel statt. Zudem werden jetzt auch viele neue Aufgaben abgedeckt wie Klimaschutz, Klimaanpassung, Ehrenamt und Kultur. Dabei werden aktiv Fördergelder eingeworben und Investitionsmittel nach Remagen geholt, so dass die neugeschaffenen Stellen sich nicht nur schnell bezahlt machen, sondern neue Leistungen für die Bevölkerung mobilisiert werden können.
  • Der Haushalt wird entlastet oder es können Projekte überhaupt erst realisiert werden wie z.B. das geplante „Informationszentrum Niedergermanischer Limes“ im Rahmen des gleichnamigen Welterbes oder die Erarbeitung und Umsetzung der Konzepte zu Klimaschutz und Klimaanpassung.
  • Die Erhöhung der Grundsteuer konnten wir leider nicht verhindern, trotz gemeinsamer Bemühungen aller Fraktionen und der Stadtverwaltung. Die Landesregierung hätte ohne die Erhöhung alle zukünftigen Zuschüsse für Kindergärten oder das Schwimmbad gestrichen.
  • Die Rechnungsprüfungen der Stadt Remagen zeigen durchgängig, dass unsere Sozialverwaltung fair und kooperativ gegenüber Leistungsempfänger*innen handelt. Das war nicht immer so.
Was wir 2024-2029 im Stadtrat umsetzen wollen:
  • Die Beschaffung von Verbrauchsgütern für die Kommune soweit wie möglich sozial und ökologisch fair gestalten.
  • Durch die systematische Einwerbung von Förderprogrammen den Haushalt für die bestmögliche Entwicklung der Stadt erweitern. Dabei wichtige Investitionen angehen, die laufenden Ausgaben konsolidieren und die Neuverschuldung niedrig halten. Öffentliche Gebühren nachhaltig gestalten und, soweit es nur möglich ist, niedrig halten.
  • Bei großen Investitionen die weitere Kooperation mit benachbarten Gemeinden im Kreis Ahrweiler und Neuwied suchen und nutzen, z.B. bei der gemeinsamen Wärmeplanung mit Sinzig, der Geschwindigkeitsüberwachung mit Bad Breisig oder dem Brückenprojekt über den Rhein mit Erpel.
Was Sie bewegt
Ihre Meinungen und Ihre Wünsche

Ihre Meinung ist uns wichtig. Nutzen Sie diese Seite, um das zu notieren, was Sie bewegt. Was wünschen Sie sich für die Zukunft in unserer Stadt? Wo sehen Sie Handlungsbedarf? Was sollte geändert werden? Was erwarten Sie von uns?
Übermitteln Sie uns Ihre Ideen und treten Sie mit uns in den Dialog:
remagen@gruene-aw.de
oder kommen Sie persönlich zu einem unserer Infostände.

Ihre optimale Wahl für unsere Kandidatinnen und Kandidaten bei den Kommunalwahlen ist ganz einfach mit einem Kreuz für die Gesamtliste der Grünen:
Jeweils auch ein Kreuz

  • für die Grünen im Ortsbeirat
  • für die Grünen im Stadtrat
  • für die Grünen im Kreistag.

Wenn Sie aber nicht ausschließlich Grün wählen möchten, dann geben Sie bitte der grünen Kandidatin oder dem Kandidaten Ihres Vertrauens persönlich die maximal mögliche Stimmenzahl.

Bei der Europawahl unbedingt GRÜN wählen! Es geht darum, Europa und Deutschland vor Rechtspopulist*innen und Nationalist*innen zu schützen.

Unsere Wahlinformation für alle Haushalte

Wahlinformation Remagen

Im Stadtrat
Bettina Fellmer

Fraktionssprecherin

Iris Loosen

Fraktionssprecherin

Harm Sönksen

Fraktionsgeschäftsführer

Antonio Lopez
Fokje Schreurs-Elsinga
Karin Keelan
Simon Keelan
Simon Keelan
in den Ausschüssen
Haupt-, Finanz- und Personalausschuss

Dr. Frank Bliss
Harm Sönksen
Iris Loosen
Antonio Lopez

Bau-, Verkehrs- und Umweltauschuss

Dr. Frank Bliss
Bettina Fellmer
Iris Loosen
Simon Keelan

Werksausschuss

Karin Keelan
Dr. Frank Bliss
Jörg Dargel
Dr. Kay-Uwe Schaumlöffel

Schulträgerausschuss

Iris Loosen
Harm Sönksen

Ausschuss für Jugend, Familien, Senioren und Soziales

Fokje Schreuers
Karin Keelan
Elke Gilles
Christina Sönksen

Ausschuss für Wirtschaftsförderung Tourismus und Kultur

Bettina Fellmer
Iris Loosen
Dr. Oliver Diehl
Christina Sönksen

Rechnungsprüfungs-ausschuss

Dr. Frank Bliss
Harm Sönksen
Dr. Oliver Diehl
Dr. Alfred Herberg

Fährausschuss

Iris Loosen
Dr. Alfred Herberg

in den Ortsbeiräten
Remagen

Tim Schäfer
(stellv. Ortsvorsteher)
Karin Keelan
(Fraktionsprecherin)
Fokje Schreurs-Elsinga
Hildegard Sebastian

Oberwinter

Elke Gilles
(Fraktionssprecherin)
Stefan Fischer
Dr. Martin Holl

Unkelbach

Peter Bauer

Kripp

Jörg Dargel
(stellv. Ortsvorsteher, Fraktionssprecher)
Carmen Busch

Bilanz der Arbeit der Stadtratsfraktion

 

Unsere Themen

  • Gesellschaft und Bürgerbeteiligung
  • Tourismus und Kultur
  • Klimaschutz und Energiewende
  • Naturschutz
  • Verkehrswende
  • Verwaltung und Haushalt

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Vorstand

Sprecherin: Iris Loosen
Sprecher: Tim Schäfer
Geschäftsführer: Harm Sönksen

Beisitzer*innen: Sabrina Güttes, Oliver Diehl und Volker Thehos

Sie erreichen uns über viele Wege:

E-Mail: remagen@gruene-aw.de

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Unsere Ziele

Als fortschrittliche Umweltpartei setzen wir uns grundsätzlich ein für…

  • unser lebendiges und l(i)ebenswertes Remagen.
  • die aktive Gestaltung des demographischen Wandels in der Generationenstadt Remagen.
  • eine tolerante und weltoffene Gemeinschaft.
  • die Erhaltung und zukunftstaugliche Entwicklung der Ortskerne und der vorhandenen Wohngebiete.
  • eine Energie- und Umweltpolitik mit und durch die Bürger*innen.
  • ein gesundes Lebensumfeld mit weniger Lärm und Umweltbelastungen; Klimaschutz auch vor Ort.
  • Lebensqualität in unserer Stadt durch Förderung der Freizeit-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen.
  • eine transparente und dialogaktive Politik für und mit den Bürger*innen.

Das bedeutet konkret:

  • Wohnen in Remagen muss bezahlbar bleiben. Ein Anstieg von Gebühren und Abgaben muss durch wirtschaftliches Handeln verhindert werden.
  • Umweltfreundliches und ressourcenschonendes Verhalten der Bürger*innen muss belohnt werden.
  • Wir wollen die Vorteile einer Stadt der „kurzen Wege“ besser nutzen: Barrierefreiheit für Fußgänger*innen und das Radwegenetz ausbauen; für ein rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen sorgen.
  • Wir müssen den digitalen Ausbau als Teil der Mobilität zukunftstauglich gestalten.
  • Wir möchten die Naturnähe mit einem aktiven Umwelt- und Naturschutz in der Kommunalpolitik erhalten und gestalten.
  • Wir wollen eine tolerante und weltoffene Stadt schaffen, in der sich alle Bewohner*innen respektiert, sicher und wohl fühlen.

Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2019 als PDF-Datei zum Download.

Kontakt

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