Windrad

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Winderenergie: ja – aber bitte ohne Windräder

Am 1. Dezember, pünktlich zu Beginn des Weltklimagipfels in Paris, verabschiedete der Stadtrat Remagen eine von der CDU eingebrachte Resolution, die sich, zwar verschwommen ausgedrückt, aber in der Konsequenz deutlich gegen mögliche Windräder in der Verbandsgemeinde Unkel ausspricht.

Dass die Grünen eine solche Resolution prinzipiell nicht mittragen können ist eindeutig. Um den anderen Parteien eine Brücke zu bauen, beantragten sie, die Diskussion als falsches Signal zum falschen Zeitpunkt zu vertagen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es in mehrfacher Hinsicht kontraproduktiv, sich in die Unkeler Diskussion ungeschickt einzumischen. Dieser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt. Immerhin stimmten mit den Grünen 1x SPD und 1x FBL, es gab eine ganze Reihe von Enthaltungen. Mit gleichem Ergebnis wurde die Resolution angenommen. Wenn auch FDP und WGR in ihren z.T. abstrusen Redebeiträgen mal wieder bewiesen, dass sie nicht kapiert haben, woher ihre mehr oder weniger politische Bedeutungslosigkeit resultiert, war der Tenor der CDU: Ähm… ja.. nee… nicht bei uns. Schämen sollte sich die SPD, die (mit Ausnahme der 1 Stimme) im Interesse des Friedens innerhalb der Remagener Großen Koalition mal wieder lieber kneift, auch wenn man in diesem Fall damit der Klimapolitik der SPD-geführten Landesregierung in den Rücken fällt. Die FBL gab immerhin ehrlich ihre Meinungsgespaltenheit in diesem Thema offen zu.

Was in diesem Punkt bei der Remagener Stadtratssitzung an Ignoranz gegenüber der gerade so aktuell diskutierten Notwendigkeit von Klimaschutz ablief, war im Grunde nur peinlich.

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