Kreisgrüne erneut besorgt über Wasserqualität im Kreis

Monatelange Verunreinigungen im Sinziger Trinkwasser oder zu viel Ammoniak im Wirrbach im Brohltal, was zuletzt im August ein Fischsterben ausgelöst hat, lassen die GRÜNEN im Kreis erneut aufhorchen, hat doch gerade erst die EU-Kommission Deutschland wegen zu hoher Einträge von Nitrat verklagt. Die rund 1500 Seiten Anklageschrift inklusive Anhänge sind ein Beleg des Versagens der Agrarpolitik der Bundesregierung. Seit Jahren steigt die Belastung des Grundwassers mit Nitrat. Hauptursache ist die Landwirtschaft, die Überdüngung mit Gülle. Auch im Kreis Ahrweiler sehen wir immer wieder riesige Gülle LKW, deren Fracht auf den Feldern entleert wird und damit unsere Böden und unser Wasser vergiftet. Die EU wirft Deutschland akribisch vor, das Problem zu ignorieren, auch die vorgeschriebenen Düngepausen von drei Monaten seien zu kurz. „Die horrenden Strafzahlungen des Verfahrens kommen am Ende nicht nur den Landwirten teuer zu stehen, die falsche Landwirtschaftspolitik trifft uns alle: Sowohl die Fische im Wirrbach, unsere Wasserversorger und am Ende auch unsere Gesundheit. Es ist Zeit das zu beenden und auf ökologische Landwirtschaft umzusteigen. Weniger (Dünger) ist am Ende mehr Qualität für alle,“ so Eveline Lemke, Sprecherin der GRÜNEN im Kreis Ahrweiler. Die GRÜNEN wollen nun wissen, woher das Ammoniak im Wirrbach genau kam und was die Verantwortlichen gedenken gegen ein weiteres Fischsterben zu unternehmen. 

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