Beim Friedenslauf sind noch Plätze frei

Die Initiatoren des Remagener Bündnisses stellten im März 2010 das Logo der Initiative vor - das Foto zeigt (von links): Karin Keelan, Ali Tzinali, Rita Kupfer, Agnes Menacher und Volker Thehos.

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Beim Friedenslauf, zu dem das Remagener Bündnis für Frieden und Demokratie für kommenden Samstag, 8. Mai, einlädt , sind noch Plätze frei! Ministerpräsident Kurt Beck in inzwischen die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen. Die in Remagen wohnende Staatssekretärin Beate Reich wird um 12 Uhr im Foyer der Rheinhalle eine Ansprache halten. Um 11 Uhr beginnt auf dem Marktplatz ein Fest der Begegnung. Um 17.30 Uhr startet an der Friedensbrücke eine große Luftballon-Aktion. 65 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft tritt das im März gegründete Remagener Bündnis für Frieden und Demokratie mit diesem Friedenfest Neofaschisten und Rechtsradikalen entgegen, die die Römerstadt wegen ihrer militärgeschichtlichen Bedeutung im 2. Weltkrieg für revanchistische und ausländerfeindliche Aktionen missbrauchen wollen. Mit diesem Datum endeten sowohl der 2. Weltkrieg, der mit dem Überfall der Deutschen auf Polen begonnen hatte, als auch das totalitäre, menschenverachtende Terror-Regime der Nationalsozialisten, die Millionen von Menschen kaltblütig und systematisch ermorden.

Mit dem Fest will das Bündnis deutlich machen, dass sich die Römerstadt mit den Siegermächten des 2. Weltkriegs ausgesöhnt hat, und es wirbt für ein friedliches Miteinander der Völker, Religionen und Kulturen – in der Römerstadt und darüber hinaus. Das Bündnis will aber auch daran erinnern, dass der Friede nur durch Demokratie, Völkerverständigung und Toleranz erhalten werden kann.

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