Für einen zügigen und unwiderruflichen Ausstieg aus der Atomenergie

Zur 1. Sinziger Anti-Atomkraft-Mahnwache trafen sich Akw-Gegner gestern erstmals vor dem Rathaus auf dem Kirchplatz. Nach Bad Neuenahr und Adenau ist Sinzig damit die dritte Stadt im Kreis Ahrweiler, in der Bürger für einen zügigen, konsequenten und unwiderruflichen Ausstieg aus der Atomenergie-Erzeugung auf die Straße gehen. Auch die Sinziger Mahnwache soll künftig Montag für Montag stattfinden – zunächst bis zu den Sommerferien. Alle, denen an einer raschen und überzeugenden Energiewende liegt, sind zur Teilnahme an den um 18 Uhr beginnenden Partei-übergreifenden Veranstaltung eingeladen.

„Mit diesen Mahnwachen möchten wir darauf aufmerksam machen, dass das Gelingen des Umstiegs von der Atomenergie auf regenerative Energien nicht allein vom Bundesgesetzgeber in Berlin abhängt, sondern dass Kommunen und Privatleute hier in Sinzig wie überall wesentlich zum Gelingen beitragen können“, sagte Initiator Wolfgang Kirstein. Bereits vor drei Jahren habe die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Sinziger Stadtrat beantragt, dass für alle städtischen Gebäude ein Energiemanagement eingeführt wird, so Kirstein. Geschehen sei bislang aber nichts. Ein Solarkataster, also die planmäßige Erfassung sämtlicher Dachflächen in der Stadt, die sich für die Gewinnung von Sonnenenergie eignen, sei ebenfalls längst überfällig. Auch die Sinziger Mahnwache beteiligt sich an der bundesweiten Initiative ausgestrahlt.de.

Schon seit Monaten treffen sich auf dem Platz an der Linde in Bad Neuenahr Montag für Montag Atomkraftgegner.

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