Die Energiewende: Warum sie nicht vorankommt – wer sie verhindert

Einst galten Atomkraftwerke in Deutschland als absolut unverzichtbar. Der Strom würde in den Haushalten ausgehen, wenn auch nur ein Atomkraftwerk im Lande abgeschaltet würde. Heute, nur wenige Jahre später, wird bereits in Deutschland mehr Solarstrom produziert als alle Atomkraftwerke zusammen jemals an Energie geliefert haben. Zusammen mit Windenergie, Wasserkraft und Biomasse sind es rund 23 Prozent der gesamten deutschen Stromproduktion – das Zehnfache, was noch 1995 die vier Monopolisten der Stromindustrie vorausgesagt hatten.

Trotzdem kommt die Energiewende nicht so voran, wie es sich vor allem Bündnis 90/Die Grünen vorstellen. Und die Kosten für Strom steigen vor allem für private Verbraucher und kleine und mittlere Betriebe, weil immer mehr Großbetriebe, aber auch Golfplätze von finanziellen Beiträgen zur Energiewende ausgenommen werden.

Was sind genau die Ursachen und wer steckt im einzelnen dahinter, wenn es um die Verhinderung einer zügigen Energiewende in Deutschland geht? Diese Frage steht im Mittelpunkt des 5. politischen Frühschoppens der Grünen Fraktion im Remagener Stadtrat am Sonntag, den 5. Mai 2013 um 11.00 Uhr in der „Casa Antonio Lopez“ (gegenüber Apollinariskirche).

Als Referenten berichten und stehen für Fragen zur Verfügung Irm Scheer-Pontenagel, Geschäftsführerin von Eurosolar (Bonn) und Wolfgang Schlagwein, Träger des Deutschen Solarpreises 2010 und Sprecher der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Ahrweiler.

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