Fairtrade-Stadt Sinzig: Basis ist da

Gruppe Ehrenamtlicher setzt sich für mehr fair gehandelte Produkte ein

Sinzig soll Fairtrade-Stadt werden. Davon ist eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger überzeugt, die sich am 3. Juli zum zweiten Mal im Pfarrheim St. Peter trafen. Beim aktuellen Treffen stand die Frage im Mittelpunkt, wie weit die Barbarossastadt schon ist und welche Kriterien des Fairtrade-Siegels bereits erfüllt werden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Teilnehmer hatten viele fair gehandelte  Produkte wie Kaffee, Kakao, Tee, Säfte, Schokolade und Nüsse im Gepäck, die sie in Sinziger Geschäften wie Gänseblümchen, REWE und CAP gekauft hatten. Auch bei EDEKA und Kaufland gibt es kleine Fairtrade-Sortimente. In der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde sowie im Rheingymnasium werden Fairtrade-Produkte ebenfalls bereits genutzt. Das Unternehmen Floristik & Ambiente Meyer stiftete der Gruppe zu ihrem Treffen sogar eine Auswahl fair gehandelter Blumen aus Ecuador und Südafrika. Eine der Kernforderungen des Fairtrade-Städtesiegels für Städte in der Größe von Sinzig – mindestens vier Einzelhändler mit Fairtrade-Produkten – scheint damit schon gewährleistet. Auch die Sinziger Gastronomie, etwa das Vieux Sinzig und das Bistro Barbarossas, sendete positive Signale aus.

Mitgestalter gesucht

Um den Fairtrade-Gedanken bekannter zu machen, plant die Gruppe zur Fairtrade-Woche im September einen Informationsstand mit Fairtrade-Produkten in der Stadt. Wer helfen möchte, den Fairtrade-Gedanken in Sinzig zu verbreiten, schreibt an faires-sinzig@arcor.de oder kommt zum nächsten Gruppentreffen am 4. September ab 19.30 Uhr ins Pfarrheim St. Peter (Zehnthofstraße).

Hintergrund: Das Fairtrade-Siegel sichert den Produzenten in Afrika, Asien und Südamerika faire Preise für ihre Produkte und ermöglicht ihnen so eine selbstbestimmtes Leben und Bildungschancen für ihre Kinder.

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