Bezuschussung Sportheim Lantershofen steht in der Kritik

Ansichten, die immer ins Parteibuch passen sollten

In der Diskussion um die Bezuschussung des Sportheimes Lantershofen wurde der Antrag der Grünen zur Überprüfung der Notwendigkeit eines weiteren Sportheims  insbesondere von der SPD und der CDU abgelehnt. Die Tatsache, dass auf dem Platz im Moment kein Trainingsbetrieb stattfindet, spielt offensichtlich keine Rolle bei der Ausgabe von alleine 220000 Euro aus der Gemeindekasse“, so Mathias Heeb von den Grünen.  Offensichtlich handelt man nach dem Motto: „Eine Krähe hackt einer anderen kein Auge aus“ –  ist doch ein Gemeinderatsmitglied der SPD auch im Vorstand des besagten Fußballvereins.
Die Aussage „wenn das Sportheim mal steht, werden auch Trainingseinheiten stattfinden“ ist ein  Paradebeispiel wie man künstlich einen Bedarf erzeugen kann. „Gerade die SPD sollte doch aus der Vergangenheit gelernt haben, wie Großprojekte  im Kreis Ahrweiler in die Hose gehen können“, so Heeb weiter. Offensichtlich traut man sich nicht, kurz vor der Wahl den Bürgern etwas nicht zu gönnen. Dabei sind es Steuergelder der Bürger, die hier verschwendet werden.

Nachdem man in Vettelhoven und Leimersdorf und letztlich in Bengen hervorragende Bedingungen geschaffen hat, gibt man sich nicht zufrieden – wir haben es ja. Auch aus Kreisen der Fußballvereine wurde den Grünen vorgetragen, dass das Sportheim in Lantershofen absolut überflüssig sei, aber in diesem Fall gilt, Augen zu und durch. An diesem Beispiel wird deutlich, wie wichtig es ist, der in diesem Fall „Großen Koalition“ nicht alleine das Feld zu überlassen. „Ob es das Einkaufszentrum in Gelsdorf, das FOC, die maßlose Flächenvernichtung in der Landwirtschaft und jetzt das überflüssige Sportheim, es ist wichtig, dass es in der Grafschaft die Grünen gibt“, so abschließend Heeb.

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