Die Gruppe zwischen den beiden Gebäuden in Kripp (vorne links Katharina Binz und rechts Stefani Jürries, dahinter v.l. n.r. Lothar Scheffel, Ruth Doemen, Frau Etten, Ramin Ziadisoflou, Werner Rex, Farah Diehl-Fahim, Anna Belz, Volker Thehos, Fotograf und nicht im Bild Oliver Diehl)

Katharina Binz, MdL besucht in Kripp die Flüchtlingssammelunterkunft

Katharina Binz, MdL für die GRÜNEN in Mainz und zuletzt am Sozialpolitischen Aschermittwoch der Remagener GRÜNEN in Remagen, besuchte letzten Mittwoch gemeinsam mit Mitgliedern der FBL und der GRÜNEN aus Remagen, Kripp, Oedingen und Bad Breisig die Flüchtlingssammelunterkunft in Kripp. Man traf sich in kleiner Runde mit Frau Etten von der Stadtverwaltung Remagen sowie Herrn Rex und Herrn Scheffel von der Ökumenischen Flüchtlingshilfe e.V. vor Ort, um sich gemeinsam mit Bewohnern der Unterkunft ein Bild der aktuellen Situation zu machen.
Der Einladung von Stefani Jürries, GRÜNE Fraktionssprecherin im Stadtrat Remagen und im Ortsbeirat Kripp, gingen bereits intensive Gespräche und ein gemeinsamer Antrag von FBL und den GRÜNEN im Ausschuss für Familie, Jugend, Senioren und Soziales in der ersten Juliwoche voraus, den gerade auch die Mitglieder des Kripper Ortsbeirates rund um Ruth Doemen und Ortsvorsteher Axel Blumenstein gemeinsam mit Jürries vorangetrieben hatten. Die Ökumenische Flüchtlingshilfe e.V. war hier von Anfang an eng eingebunden, und der Besuch vor Ort bestätigte letztendlich den Handlungsbedarf erneut. Der gemeinsame Wunsch der beiden Fraktionen, regelmäßige Sozialarbeit direkt in der Sammelunterkunft zu ermöglichen, die Hausmeister- und Sozialamtsaufgaben ergänzen würde, wäre ein guter erster Schritt zur Verbesserung der aktuellen Lebenssituation, war sich auch Katharina Binz sicher. Sie ist als Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion für Integration, Flüchtlinge und Asyl Fachfrau und bekräftigte, wie wichtig ihr solche informativen Besuche seien. Viele Fragen der Anwesenden zur Landes- aber auch Bundespolitik konnte Binz so direkt und sachkundig beantworten. Jürries stellte am Ende zufrieden fest, dass der konstruktive und ehrliche Austauschan diesem Nachmittag sicher für alle, die sich die Zeit genommen hatten, positive Impulse freisetzte. Die Gruppe war sich einig, gemeinsam weiter an dem nicht nur für Kripp wichtigen Thema dranzubleiben – auch kleine Schritte sind hier wichtig, so auch Ramin für die Bewohner und Bewohnerinnen sowie Scheffel und Rex für die Ökumenische Flüchtlingshilfe e.V., die sich in Kripp seit Jahren unermüdlich ehrenamtlich engagiert.