Wieder Tote in Textilfabrik: Menschenrechtsexpertin referiert in Sinzig

Mehr als 100 Menschen starben am Samstag bei einer Brandkatastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesh. Erst vor wenigen Wochen kam es in Pakistan zu einer ähnlichen Katastrophe mit mehr als 250 Toten. Beide Katastrophen zeugen von den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, unter denen in Ländern des Globalen Südens für den Textilmarkt in Europa und Deutschland produziert wird. Kunden der abgebrandten Fabrikhallen waren unter anderem KiK und C&A.
Die Menschenrechtsexpertin Gisela Burckhardt wird am Donnerstag, den 29. November, ab 19 Uhr im Sinziger Schloss (Barbarossastraße 35) über diese Produktionsbedingungen berichten.

Neben mangelhaften Sicherheitsbedingungen leiden die Arbeitskräfte vor Ort unter anderem an schlechter Bezahlung, dem Kontakt mit gesundheitsgefährdenden Chemikalien oder überlangen Arbeitszeiten. Der Vortrag mit dem Titel „Es weihnachtet fair – Was unser Schenk- und Kaufverhalten mit den Arbeitsbedingungen im Globalen Süden zu tun hat” findet im Rahmen der Grünen Gespräche statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Fotocredit: CLEAN CLOTHES CAMPAIGN

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