Güterverkehr im Mittelrheintal

Güterverkehr im Mittelrheintal: Entlastung erst bei „Faktor 10“ ?

Das Bundesverkehrsministerium sieht nach Pressemitteilungen eine Alternativtrasse zur Entlastung erst bei einer Verdopplung oder gar Verzehnfachung des Verkehrsaufkommens im Tal als realistisch an?
„Das ist kein Realismus, sondern Realsatire“, meinen Die Grünen im Ahrweiler Kreistag. Die Bahn sei „ja schon mit dem heutigen Verkehrsaufkommen überfordert.“
Fraktionssprecher Wolfgang Schlagwein hat nun beantragt, das Thema auf die Tagesordnung der kommenden Kreistagssitzung zu nehmen.
„Nach gemeinschaftlichem Protest aus dem Landkreis Ahrweiler konnte die durch die Deutsche Bahn AG wegen Überlastung der linksrheinischen Bahntrasse angedrohte Kürzung des Bedienungsangebotes der Ahrtalbahn vorläufig abgewendet werden. Prompt droht nun das nächste Ungemach. Mit der aus dem Bundesverkehrsministerium verkündeten Prämisse eines um den Faktor 10 erhöhten Verkehrsauskommens würde eine Entlastung des Mittelrheintal vom Güterverkehr durch eine Alternativtrasse völlig unrea-listisch, da die Bahn schon mit dem derzeitigen Güter- und Personenverkehrsauskommen überfordert ist. Vor diesem Hintergrund sollte der Kreistag seine Resolution vom Oktober 2012 aktuali-sieren und bekräftigen. Es müssen weiterhin alle Möglichkeiten genutzt werden, damit nicht erst eine Vervielfachung des Verkehrsaufkommens zur Bedingung einer wirksamen Entlastung von dessen Auswirkungen wird“, heißt es in dem Antrag.

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