Hardy Rehmann (Geschäftsführer der Sinziger Grünen) und rechts Frau Susanne Jung

Endspiel für eine lebenswerte Zukunft

Hardy Rehmann (Geschäftsführer der Sinziger Grünen) und rechts Frau Susanne Jung

Der Klimawandel wird weiterhin unterschätzt. Zu diesem Thema referierte Susanne Jung vom Solarenergie Förderverein am Mittwoch den 27. März im Pfarrheim St. Peter auf Einladung der Sinziger Grünen vor einem vollbesetzten Saal.

Kritisch sind nicht nur die derzeit beobachtbaren Fakten: So waren die letzten vier Jahre die wärmsten seitdem die Temperaturen aufgezeichnet wurden, und der Meeresspiegel steigt in zunehmendem Maße.  „Unterschätzt werden vor allem die Gefahren, die von den sogenannten Tipping Points ausgehen“ so Frau Jung. Dabei handelt es sich um klimabestimmende Faktoren wie z. B. der Permafrost in der sibirischen Tundra oder der Golfstrom. Verändern sich diese, so kann es zu sich verstärkenden und sehr schnell ablaufenden Veränderungen im Klima kommen, die weit über das hinausgehen, was wir heute beobachten. Die Energiewende ist für den Klimaschutz notwendige Voraussetzung und muss, so Frau Jung, beschleunigt werden. „Während Deutschland lange Zeit Vorreiter war, fallen wir im internationalen Klima-Ranking  immer weiter zurück“. „Die Förderung muss ohne Begrenzung der installierten Leistung erfolgen.“, so ihre Forderung. „Windkraft, Photovoltaik und Speichertechnologien sind die Schlüsselelemente, damit eine klimaneutrale Energieversorgung sichergestellt werden kann.