Bad Neuenahr-Ahrweiler Der dritte Stadtteilrundgang des Bürgermeisterkandidaten Christoph Scheuer führte ihn
kürzlich in den idyllischen Stadtteil Green – den kleinsten Stadtteil von Bad Neuenahr-
Ahrweiler. Gemeinsam mit einer engagierten Gruppe von Anwohnern und Vertretern der
Grünen machte sich Scheuer ein Bild von den lokalen Herausforderungen und
Entwicklungsbedarfen.
Der Rundgang begann an der Greener Kapelle und führte die Gruppe zu einer der derzeit
größten Baustellen in Green – den Kanalarbeiten in der Ernst-Thrasolt-Straße und der
Mühlenstraße. Diese umfangreichen Arbeiten, die noch bis ins Jahr 2027 andauern
werden, stellen die Anwohner und die Stadt vor große Herausforderungen. Ein wichtiges
Anliegen der Gruppe war die Schaffung von Lösungen, die langfristig den Verkehrsfluss
und die Lebensqualität im Stadtteil sichern.
Ein zentrales Thema des Rundgangs war die Situation rund um die Unterführung in
Ehlingen an der tiefsten Stelle des Straßendamms. Hier herrschte Einigkeit, dass die
Unterführung angesichts der immer häufiger auftretenden Hochwasser- und
Starkregenereignisse dringend überprüft werden muss. Der Schutz der Anwohner vor
Überschwemmungen ist von höchster Priorität – eine sichere Ableitung von Wasser in
das Ahrbett ist unerlässlich, um zu verhindern, dass Green bei Hochwasser schnell
unter Wasser steht.
„Es ist entscheidend, dass wir hier nachhaltige Lösungen finden, die die Sicherheit der
Bürgerinnen und Bürger gewährleisten und gleichzeitig den Hochwasserschutz weiter
verbessern. Der Schutz vor den Folgen des Klimawandels muss auch in Green eine
zentrale Rolle spielen“, betonte Scheuer im Gespräch mit den Anwohnern.
Neben den infrastrukturellen Herausforderungen kamen auch Themen wie
Lärmminderung durch den Verkehr an der B266, der dringend benötigte Wohnungsbau
und die Schließung von Baulücken zur Sprache. Besonders in Green, so Scheuer, müsse
verstärkt an der Schaffung von Wohnraum gearbeitet werden, um den steigenden Bedarf
zu decken und gleichzeitig den Charakter des Stadtteils zu bewahren.
Abschließend besichtigte die Gruppe den neu installierten Rechen im Mühlenteich, der
dafür sorgt, dass Fremdkörper aus dem Gewässer entfernt werden. Ein weiteres Beispiel
für das Engagement der Stadt, den Hochwasserschutz zu verbessern und die
Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen.
Christoph Scheuer zeigte sich nach dem Rundgang optimistisch und nahm viele
wertvolle Anregungen mit, die er in sein Wahlprogramm einfließen lassen wird: „Der
Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig. Ihre Anliegen und Ideen
sind für mich ein entscheidender Bestandteil meiner Arbeit als Bürgermeister.“
Der Rundgang in Green verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig es ist, die verschiedenen
Stadtteile in die Entscheidungen der Stadtentwicklung einzubeziehen und gemeinsam
an einer sicheren und nachhaltigen Zukunft zu arbeiten.
