Diskussion um die geplante Mensa für die Barbarossa-Schule endete mit Eklat

Mit einem Eklat endete bei der jüngsten Sitzung des Sinziger Stadtrats eine Diskussion um die geplante Mensa für die Barbarossaschule: Nachdem der Rat mit einer Mehrheit aus CDU, FWG und einem FDP-Mitglied gegen die Stimmen von SPD und Grünen beschlossen hatte, keine Kosten für die Planung der Mensa in den Haushalt einzustellen, verließ etwa die Hälfte des Publikums – insbesondere Elternvertreter und Lehrer – aus Protest den Ratssaal. Bei einer Diskussion im Foyer wurden sie sich rasch einig, dass der Beschluss nicht hinnehmbar sei und dass rasch Aktivitäten und Aktionen für eine Aufnahme der Planungskosten in den Nachtragshaushalt folgen müssen.

Schon im Haushaltsentwurf, den Bürgermeister Wolfgang Kroeger (CDU) dem Rat vorgelegt hatte, waren für den lange geplanten Mensa-Bau keine Ausgaben vorgesehen. Die SPD beantragte deshalb, die Planungskosten wieder einzustellen. Ratsmitglied Klaus Hahn (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßte diese Initiative und erinnerte daran, dass sich im Schulträgerausschuss der Stadt sämtliche Fraktionen darin waren, die Mensa so bald wie möglich zu bauen.

CDU, FWG und ein Mitglied der FDP-Fraktion lehnten den Antrag jedoch ab. Friedhelm Münch (FWG) und Mitglieder von CDU- und FDP-Fraktion hatten zuvor die Frage aufgeworfen, ob angesichts sinkender Schülerzahlen überhaupt noch Bedarf an einer Mensa besteht.

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