Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Altenahr von nachrangiger Bedeutung!

Bei seiner letzten Sitzung  am 17.3.2016 hat sich der Rat der Verbandsgemeinde Altenahr im nichtöffentlichen Teil mehrheitlich gegen eine klimaschonende Holzpelletheizung für das Rathausgebäude entschieden. Statt dessen setzt man weiter auf Öl.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bedauern diese Entscheidung zutiefst.

Mit der energetischen Sanierung der Schulen in Altenahr und Ahrbrück und dem Einbau einer Holzhackschnitzelheizung in der Ahrtalschule war die Verbandsgemeinde auf einem guten Weg. Die jetzige Entscheidung widerspricht den Klimaschutzkonzepten von Bund, Land und Kreis und stellt einen großen Rückschritt dar.

Die Co2-Bilanz der neuen Ölheizung liegt circa um das sechsfache über dem einer vergleichbaren Holzpelletheizung. Es wird mit einem Ölverbrauch von über 10000 Litern gerechnet.

Eine Holzpelletheizung stellt schon seit langem ein ausgereiftes Heizsystem dar, das in Einfamilienhäusern bis hin zu mittleren und großen Verwaltungsgebäuden, auch in anderen Rathäusern, eingesetzt wird. Neben der besseren Umweltbilanz wird auch eine deutlich höhere regionale Wertschöpfung erreicht und der Rohstoff kann nachhaltig bewirtschaftet werden.

Der endliche Rohstoff Erdöl birgt eine nicht kalkulierbare Preisentwicklung  und macht abhängig  von krisengeschüttelten Staaten.

Man kann nur hoffen, das sich private Bauherren  bei der Wärmeversorgung kein Vorbild am Rathaus Altenahr nehmen und sich nicht vom momentan niedrigen Ölpreis blenden lassen.

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